Innovation

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Adaptive Regelung der Schweißfrequenz beim Rollnahtschweißen

Die Widerstands-Rollennahtschweißtechnik wird zum kontinuierlichen Verbinden zweier Werkstücke eingesetzt. Die zu verschweißenden Werkstücke bewegen sich in der Regel mit konstanter Geschwindigkeit zwischen zwei Rollenelektroden hindurch, die mit einer definierten Elektrodenkraft zusammengepresst werden.

Die Rollennahtschweißung ist im Prinzip nichts anderes als eine Reihenpunktschweißung, bei der die Punktschweißelektroden durch Rollen-Elektroden ersetzt werden.

Durch adaptive Regelkreise kann der Erfolg der Schweißung deutlich verbessert werden (Patent-Nr.: 102005058588.4-34).

Schweißen mit dreiphasigem Gleichstrom oder Mittelfrequenz

Der aus einem dreiphasigen Wechselstromnetz erzeugte Gleichstrom oder der gleichgerichtete 1000 Hz Mittelfrequenzstrom bringt die Energie kontinuierlich in das Schweißgut ein. Dieses Verfahren wird vorteilhaftbei bei hohen, fest eingestellten Schweißgeschwindigkeiten benutzt.

Um gute Schweißergebnisse zu erreichen, ist eine Mindestwelligkeit des Schweißstromes erforderlich“ (DVS 2906). Dicht-, Heft- oder Festnähte werden durch das Steuern des Schweißstromes mit einstellbarem Strom-Pausenverhältnis erreicht.

Die entscheidenden Nachteile des Schweißens mit Gleichstrom sind:

  • Die Welligkeit des Schweißstromes kann nur begrenzt beeinflusst werden
  • Aufgrund des Peltier-Effekts besteht die Gefahr der unterschiedlichen Erwärmung der Elektroden und des Anlegierens des Schweißgutes.

Schweißen mit Wechselstrom und einphasigem Gleichstrom

Wenn der Wechselstrom über die gesamte Nahtlänge ununterbrocheneingeschaltet ist, spricht man von Dauerwechselstrom. Jede Halbwelle erzeugt einen Schweißpunkt. Der Punktabstand hängt von der Schweißgeschwindigkeit ab. Bei einer Netzfrequenz von 50Hz erhält man beispielsweise bei der Geschwindigkeit von 6 m / min einen Punktabstand von 1 mm.

Dies gilt aber nur unter der Bedingung, dass die volle Halbwelle (180°) der Netzspannung zur Verfügung steht, was nur bei maximalem Schweißstrom der Fall ist. Bei der üblicherweise zur Regulierung des Schweißstromes eingesetzten Phasenanschnittsteuerung wird die Impulslänge des Schweißstromes verkürzt, so dass Lücken im Schweißstromverlauf auftreten.

Eine Reduzierung dieser „Lücken“ beim Dichtschweißen ist nur durch Verringerung der Vorschubgeschwindigkeit zu erreichen. Vorschubgeschwindigkeiten über 3 m / min sind daher bei dieser Stromart in der Regel nur für Fest- und Heftnähte erreichbar.

Servoumrichter in der Widerstandspressschweißtechnik

Durch den Einsatz von Servoumrichtern in der Schweißtechnik bieten einen Ausweg: Die Nachteile des Gleichstromes, wie das Fehlen von Welligkeit und die Legierungsanfälligkeit sowie die Nachteile der begrenzten Vorschubgeschwindigkeit beim 50 Hz Wechselstrom, können bei dieser Stromart völlig ausgeglichen werden.

 

Blätterkatalog Schweißanlagen

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