Widerstandsschweißtechnik / Widerstandsschweißmaschinen

 

50Hz-Schweißtechnik

 

Anzeigen

Mittelfrequenz- Schweißtechnik

(MF-Technik)

 

Anzeigen

Kondensatorentladungs- Schweißtechnik

(KES-Technik)

 

Anzeigen

 

Multifunktions- Schweißmaschinen

 

Anzeigen

 

Rundtakt- Schweißautomaten

 

Anzeigen

 

Rollnaht- Schweißmaschinen

 

Anzeigen

Blätterkatalog Multifunktions-Schweißmaschine

Der Katalog mit Überblick zum modularen Schweißpresssystem, zur Schweißtechnik (MF/50Hz), zur Auswahl der Schweißkraft und diversen Ausrüstungsoptionen.

Durchblättern Herunterladen

Blätterkatalog Schweißanlagen

Der Produktkatalog mit Überblick zum automatisierten Schweißen sowie Zubehör des Widerstandschweißens.

Durchblättern Herunterladen

Blätterkatalog Produktangebot

Der Zens Produktkatalog

Durchblättern Herunterladen

50Hz Widerstandsschweißtechnik

Die klassische Widerstandsschweißtechnik verwendet Wechselstrom (AC) mit einer Frequenz von 50 Hz (oder 60 Hz). Dieser kann einfach mittels entsprechend leistungsstarker Transformatoren aus dem Netz erzeugt werden.
Für die meisten Anwendungen ist diese Stromart zwar geeignet, Strom und Schweißzeit werden jedoch durch eine Phasenanschnitt-Steuerung mit einem Thyristorsteller an den Schweißprozess angepasst.

Mittelfrequenz Widerstandsschweißtechnik (MF Schweißtechnik)

Um eine rasche und gleichmäßige Einbringung der Energie zu gewährleisten, wird auch Gleichstrom (DC) verwendet.  Die Wandlung in Gleichstrom ist jedoch aufwändiger bezüglich der Umrichtertechnik. Somit entstehen höhere Herstellkosten im Vergleich zur 50Hz-Technik.

Inverter-Anlagen (MFDC,  Mittelfrequenz-Anlagen) arbeiten mit einem Gleichspannungs-Zwischenkreis und einer 1000–4000 Hz Taktfrequenz des Wechselrichters. Eine Gleichrichtung des Stroms erfolgt am Ausgang des entsprechenden Schweißtransformators. Aufgrund der höheren Frequenz ist eine feinere und effizientere Energiedosierung umzusetzen.

Kondensatorentladungs-Widerstandsschweißtechnik (KE-Schweißtechnik)

Das KE-Schweißen (Kondensator­entladungsschweißen) unterscheidet sich vom konventionellen Widerstandsschweißen durch die Art der Energieeinbringung an der Fügestelle. Zum Schweißen wird ein impulsförmiger Gleichstrom benutzt, der durch die Entladung eines Kondensators entsteht. Die Energie wird von aufgeladenen Kondensatoren über einen Schweißtransformator auf das Werkstück abgegeben. Der Ladestrom kann hierbei um ein Vielfaches kleiner sein als der spätere Entladestrom.

Mit dem KE-Schweißen können Werkstücke unterschiedlicher Materialdicke aus verschiedenen Werkstoffen geschweißt werden. Auch legierte Edelstähle, hochkohlenstoffhaltige oder gehärtete Werkstücke lassen sich mit dem Verfahren verbinden. Es wird beim KE-Schweißen kaum Wärme in das umgebende Material und die Elektroden abgegeben, wodurch eine Wasserkühlung nicht notwendig ist.